Initiative immissionsarmes Wohnen Rheinbreitbach
Gegen die Mobilfunk-Sendeanlage auf Burg Steineck und für ein Standortkonzept der Gemeinde

www.kein-Sendemast-im-Wohngebiet.de

 

 
 
   

Sendemast im Wohngebiet von
Rheinbreitbach

Auf dem Dach der "Burg Steineck", Simrockstr. 7 betreibt O2 seit kurzem eine große Mobilfunk-Sendeanlage. Mitten im Wohngebiet, gegen den erklärten Willen von Ortsgemeinde und Anwohnern. Das Verwaltungsgericht Koblenz räumte ein, (Zitat) "dass Gesundheitsgefährdungen nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden können", beschied den Eilantrag eines Nachbarn jedoch negativ. Scheinbar wiegen die Interessen von O2 schwerer als die Gesundheit der Anwohner.

Sendemast auf Burg Steineck

Beeinträchtigung des Orts-
und Landschaftsbildes

Das neue Bauwerk ist unübersehbar und verleiht unserem Wohngebiet den Charme eines Industriegebiets. Der Kreis hingegen argumentiert gegen den Widerspruch der Verbandsgemeinde: "Aufgrund des Blickwinkels ist die Höhe für den Betrachter jedoch nicht einsehbar. [...] Die dargelegte negative optische Wirkung kann insofern nicht nachvollzogen werden" ....

Sendemast auf Burg Steineck

Sendemast auf Burg Steineck

Gesundheitliche Risiken und
Wertverlust unserer Immobilien

Untersuchungen zeigen eine Häufung von Krankenheiten im Umfeld von Mobilfunk-Sendeanlagen. So z. B. die viel beachtete Naila-Studie, die im Nahbereich einer Anlage (400 Meter Umkreis) ein dreifach erhöhtes Krebsrisiko und deutlich jüngeres Erkrankungsalter feststellt. Namhafte Organisationen wie die Bundesärztekammer, die Zeitschrift Ökotest und der BUND fordern, bislang leider ohne Erfolg, eine drastische Senkung der hohen Grenzwerte in Deutschland. Weiterlesen ...

Neben gesundheitlichen Risiken entsteht auch finanzieller Schaden: Umfragen unter Immobilienmaklern bestätigen einen Wertverlust von Wohnhäusern in der Nähe von Mobilfunk-Sendeanlagen.

Initiative immissionsarmes Wohnen
Rheinbreitbach

Erfüllt von großer Sorge haben sich innerhalb weniger Tage nach Beginn der Bauarbeiten auf Burg Steineck Familien aus der Umgebung zu einer Initiative zusammengeschlossen. Wir verfolgen zwei zentrale Ziele:

  1. Verhinderung einer Inbetriebnahme der Sendeanlage auf Burg Steineck sowie zügige Entfernung der Aufbauten
     
  2. Unterstützung der Gemeinde bei der Aufstellung eines vorsorgeorientierten Standortkonzepts im Mobilfunkausbau

Zur Klarstellung:

  • Wir sind nicht gegen Mobilfunk oder Handys, aber gegen eine dauerhafte 24-stündige Exposition mit gepulster hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung im Wohnumfeld.
     
  • Wir agieren unabhängig von politischen Parteien.
     
  • Wir verstehen uns als gemeinnützige Initiative für Rheinbreitbach.

Nachrichten
zur aktuellen Entwicklung


Einwohnerantrag erfolgreich, 30.08.2010
Dank der überwältigenden Unterstützung von mehr als 200 Unterzeichnern, Ortsbürgermeister Karten Fehr und den rheinbreitbacher Fraktionen, hat der Ortsgemeinderat einen besonderen Schutz für die obere Rheinblickstraße im Bebauungsplan verankert. Neue Mobilfunkmasten sind dadurch in diesem Bereich so gut wie nicht mehr möglich. Ganz herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben! Weiterlesen: Artikel aus der Rhein-Zeitung

Kreisrechtsausschuss lehnt Widersprüche ab, 24.08.2010
Was haben ein Telefonverteilerkasten und der Sendemast Burg Steineck gemein? Der Kreisrechtsausschuss zumindest bemüht diesen Vergleich und begründet damit, dass der Mast als "Nebenanlage" auch in einem reinen Wohngebiet zulässig sei. Naja, immerhin teilt der Ausschuss unsere Meinung, dass es sich um ein "reines Wohngebiet" handelt. Unsere Anwälte werten das als wichtigen Teilerfolg.

Die Rhein-Zeitung berichtet: Artikel

Der Mast sendet, 17.04.2010

Sendemast auf Burg Steineck

Der Sendemast hat zwischenzeitlich den Betrieb aufgenommen. In den umliegenden Häusern und Gärten wurden erschreckend hohe Strahlungswerte gemessen. Der Vorsorgewert der Bundesärztekammer (1.000 Mikrowatt je Quadratmeter) wird zum Teil um den Faktor 20 überschritten! Während bis Anfang Mai noch nach einer einvernehmlichen Lösungen mit O2 gesucht wird, rüsten wir uns mit mehreren Rechtsanwälten für das anstehende Hauptverfahren. Lesen Sie dazu auch den aktuellen Artikel in der Rhein-Zeitung

"Gemeinderat verabschiedet Resolution gegen Mobilfunkmast", Rhein-Zeitung, 24.02.2010
"In Rheinbreitbach formiert sich der Widerstand - Standort umstritten": Presseartikel. Die Resolution können Sie im Wortlaut hier nachlesen.

Oberverwaltungsgericht lehnt Eilantrag ab - trotzdem neue Hoffnung, 23.02.2010
Das Oberverwaltungsgericht lehnt die Beschwerde gegen den Weiterbau der Mobilfunkanlage ab. Dennoch gibt die Urteilsbegründung neue Hoffnung: im Gegensatz zum Verwaltungsgericht sieht das OVG deutliche Versäumnisse des Kreises. Auch beurteilt es unsere Erfolgsaussichten im angestrebten Hauptverfahren als offen! Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung oder den Bericht im General-Anzeiger vom 26.02.

SWR4 berichtet, 22.12.2009
SWR4 interviewt Mitglieder unserer Initiative sowie eine ortsansässige Biologin aus der Krebsforschung. Hören Sie selbst: Hörfunk-Mitschnitt

Etappensieg der Anwohner, 17.12.2009


Obwohl die Simrockstraße durch die Ordnungsbehörde gesperrt war, konnte der von O2 beauftragte Kran die Baustelle nicht erreichen. Zu ungünstig war die Parksituation in der Rheinblickstraße. Bürgermeister Fehr, Ansgar Federhen von den Grünen und Klaus-Henning Rosen von der SPD waren vor Ort um zu vermitteln. Nachdem sich Ordnungsamt und Polizei von der Rechtmäßigkeit der Parksituation überzeugt hatten, musste der O2-Kran unverrichteter Dinge abziehen.

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