Gesundheitsgefährdung kontrovers diskutiert - Nachbarländer haben reagiert
Bereits seit Jahren streiten Wissenschaftler über die Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlung.
Eine Reihe Studien weist auf ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko und vermehrtes Auftreten von Befindlichkeitsstörungen im Umfeld von Mobilfunk-Sendeanlagen hin.
Andere Studien wiederum können diese Beobachtungen nicht bestätigen.
Leider sind die Grenzwerte für HF-Strahlung in Deutschland seit Jahren unverändert hoch. Die Regierung wird wohl nur reagieren, falls massive gesundheitliche Langzeitschäden in der Bevölkerung auftreten.
Auf dieser Seite haben wir für Sie ausgewählte Studien sowie Stellnahmen von Befürwortern und Kritikern zusammengestellt.
Als kompakte Einführung in das Thema empfehlen wir:
WDR - Bericht aus Brüssel, Sendung vom 28.10.2009
Der WDR berichtet unter anderem über gesundheitlichen Risiken von Mobilfunkstrahlung
und die vorsorgliche Absenkung der Grenzwerte in Belgien.
Sendung ansehen
"Mobilfunkstrahlung - Wie schädlich ist Elektrosmog?", 2006
Gute Einführung in das Thema Mobilfunk-Strahlung und Gesundheit vom Umweltinstitut München e. V.
Download: Faltblatt
Tabu-Thema Mobilfunkstrahlung
Wer als Journalist über Gesundheitsschäden durch Mobilfunk berichten will, erlebt merkwürdige Dinge.
Download: Artikel
Weiterführende Informationen finden Sie auf folgenden Websites:
www.der-mast-muss-weg.de
www.elektrosmog.com
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Ausgewählte Studien und Stellungnahmen verschiedener Organisationen
"Zellen im Strahlenstress", Mai 2009
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Zellen im Strahlenstress
Warum Mobilfunkstrahlung krank macht. Eckpunkte internationaler Mobilfunkforschung.
Mit freundlicher Genehmigung des Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V. Stuttgart.
Die gesamte Broschüre ist zum Selbstkostenpreis von €6 zu haben.
Bitte lesen Sie dazu auch die Rezension von Prof. Richter.
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"Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz" (Naila-Studie), 2004
Untersuchung der Krebshäufigkeit in der süddeutschen Kleinstadt Naila findet signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Nachbereich (400m) einer Mobilfunk-Sendeanlage.
Download: Originalausgabe
"Vermehrtes Auftreten von Krebs in der Nähe von Mobilfunkstationen" (Netanya-Studie), 2004
Die Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen vermehrtem Auftreten von Krebs und dem Leben in unmittelbarer Umgebung einer Mobilfunkstation.
Download: Deutsche Übersetzung
Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF), 2008
Das Forschungsprogramm des Bundesamt für Strahlenschutz kommt zu dem Ergebnis, dass die in Deutschland geltenden Grenzwerte nicht angepasst werden müssen.
Jedoch bestehe weiterer Forschungsbedarf, insbesondere bzgl. der Wirkungen auf Kinder.
Download: Abschlussbericht
"Das Mobilfunk-Risiko aus ärztlicher Sicht", Bundesärztekammer, 2008
Prof. Andreas D. Kappos von der Bundesärztekammer sieht nicht alle Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Unbedenklichkeit elektromagnetischer durch das
Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) für ausgeräumt.
Download: Heftbeitrag
Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 2006
Die WHO sieht einen Zusammenhang zwischen der Strahlung von Mobilfunk-Sendeanlagen und Krebs für nicht erwiesen.
Download: Fact Sheet 304
"Für zukunftsfähige Funktechnologien", Stellungnahme des BUND, 2008
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht gesundheitliche Schäden durch Mobilfunk-Strahlung und plädiert u. a. für eine deutliche Absenkung der Grenzwerte.
Download: BUND-mobilfunk-Position
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